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EtappenlisteSeiten durchsuchen Story 98/6: The Pinnacles

 

Entfernung: 420km
Reisedauer: 1 Tag
Strecke:
Perth - Lancelin - Cervantes - Lancelin - Perth



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Strandpiste Es ist 6.30Uhr morgens, das Moped ist vorbereitet, das Wetter nicht zu heiß (genauer gesagt, bin ich mir nicht gerade sicher, ob's nicht doch ein wenig feucht unterwegs werden könnte...) und die Vorfreude auf eine nette Tagestour, von der mir allerorten vorgeschwärmt wurde, hat mich endgültig erfaßt.

Der Weg führt mich zunächst zum eigentlichen Ausgangspunkt des Fun-Bits: Lancelin: ca. 150km (oder 1,5h-2h) nördlich von Perth City gelegen, ist es sozusagen die letzte Bastion des zivilisierten Lebens für etliche hundert km (will's mal so sagen: hier gibt's das letze mal echten frisch gebrühten Kaffee - eben keinen Instant!)

Ich genieße denselben auch erstmal in einem Café im "Stadtzentrum" - bzw. dem Teil, in dem der örtliche Supermarkt, der Surfshop und ein Café zu finden sind - schließlich hieß es ja für die letzen zwei Stunden monotones Landstraßenfahren.

BP-Tankstelle wo's die Mud-Map gibt Nach dem Kaffe geht's weiter zur letzten Tankstelle im Ort (BP) - "FARR'S Lancelin Roadhouse", denn hier gibt's für 'nen Dollar eine Mud-Map (handgezeichnete Landkarte) des Tracks (zu beachten hierbei ist, daß man möglichst die Version mit bedruckter Vor- und Rückseite erhält, denn auf der Rückseite ist eine detailliertere Version der zweiten Hälfte zu finden, welche recht hilfreich ist...)

Track nahe Lancelin Die gezeichneten Maßstäbe sind allerdings ein wenig irreführend - das ganze ist recht stark in Ost/West-Richtung verzerrt. Würde man den Originalmaßstab beibehalten, entspräche die Piste einer leicht gewundenen Linie ziemlich genau Richtung Norden.

Dummerweise stellte ich das erst fest, als ich nach ca. 15km Piste in Richtung Inland plötzlich vor einer kleinen Siedlung stand - ergo wieder zurück, und -meiner ersten Intuition folgend - dem ausgefahrenen Track nach...

Big Dune Eigentlich geht's eh auch ohne die Karte - der Track ist recht stark befahren (an diesem Tag sicher 50 Fahrzeuge) - und solange man den ausgefahrenen Spuren folgt, kann man nicht viel falsch machen (abgesehen vom Sandbuddeln vielleicht...). Genaugenommen geht's an der großen weißen Sanddüne links vorbei und dann immer weiter Richtung Norden. Zwischendurch geht's zwei drei Mal an den Strand und ansonsten folgt man einem der tausend Tracks Richtung Norden...

festgefahrener 2WD Zwischendurch wird's ein wenig sandig, und für zweiradgetriebene Fahrzeuge können vor allem die Zu- und Abfahrten des Strandes ein wenig zu viel des Guten sein...
Ist man erstmal am Strand, geht's (je nach Gezeitenstand) recht flott voran - ist nicht gerade Flut (denn dann hat man teilweise gerade mal gute zwei Meter zwischen dem brodelnden Ozean und den bewachsenen, und vor allem steilen Dünen), ist Strandheizen auf dem festen, leicht feuchten Stück Strand nahe des Meeres angesagt :)
Am Narrow Neck stößt man zum ersten Mal auf den Strand.

Beach TrackEinige km weiter passiert man die Grenze der Navy Bombarding Range, die mit "NO ENTRY"-Schildern gekennzeichnet ist. Den Ortskundigen läßt das erstaunlicherweise völlig kalt - er läßt sich höchstens auf einen kurzen Plausch mit den Navy-Soldaten ein, die im Falle einer tatsächlich stattfindenden Navy-Übung dort anzutreffen sind. Die Fahrt am Strand entlang (oder auf dem weiter im Inland verlaufenden Track entlang des Navy-Zauns) wird i.d.R. toleriert (no worries, bisher sind am Strand noch keine Schrapnell runtergekommen... :)

Strandauffahrt am South Rock Nach dem militärischen Sperrgebiet geht's dann am South Rock für ein zwei km nochmal vom Strand weg und ein wenig durch die Dünen (in meinem Falle war es auf der Rückfahrt weitaus schwieriger, diesen Einstieg wiederzufinden :).
Wenn es gerade richtig Ebbe ist, kann man sogar komplett auf dem Strand bleiben, und sich diesen Schlenker nahe dem kleinen, vorgelagerten Wedge Island sparen.

7Km flachser Strand vor Flant Rock Wer die Abfahrt nimmt, fährt an dem Ausläufer des kleinen Fischerhäuschen-Haufens vorbei und an einer mittelhohen Düne wieder auf den Strand. Hier erwarten einen noch einmal 7km wunderschöner fester Strand (wie gesagt, wenn gerade Flut ist, kann's auch 'ne arge Sandwühlerei werden...), der einlädt, mal zu sehen, wie gut der Geradeauslauf des Gefährts auf feuchtem Sand denn nun wirklich ist...

Blick vom 'Gray Point' Nahe dem Flat Rock (einem wunderschönen kleinem Aussichtspunkt) muß man dann doch endgültig Abschied vom Strand nehmen und fährt nun die nächsten 6,1km zum Gray Point und die daran anschließenden 9,7km zur Kreuzung der Dirtroad Richtung Pinnacles auf den festen Dünen weiter. Hier hat man immer wieder wunderschöne Ausblicke auf Meer und Strand, muß sich aber die letzen km vor der oben genannten Kreuzung noch über flache, jedoch recht holprige Naturfelsplatten quälen.

die 'Pinnacles' Nach diesen kleineren Strapazen (die gegen Ende ihre Längen haben) wird man dann aber mit der faszinierenden Mondlandschaft der Pinnacles belohnt. Sie liegen im Nambung NP.



Rundweg durch die 'Pincales' Gegen eine geringe Gebühr kann man zu Fuß oder mit dem Fahrzeug den ca. 3km langen Rundweg durch die gelbe Wüste mit ihren kreuz und quer verstreuten Steinsäulen absolvieren.

Zwischendurch ergeben sich tausende von günstigen Motiven mit verblüffenden Farben und Formen.

Blick auf die Mondlandschaft der 'Pinnacles'Da soll noch jemand sagen, die Wüste wäre langweilig...

Ein besonders günstiger Zeitpunkt sich die Pinnacles anzusehen ist natürlich Sonnenauf und -untergang, da dann die Farben noch mal ganz besonders betont werden.

Strand bei Cervantes Nach dem ausgiebigen Fotoshooting melden sich Hunger und Durst und es geht weiter (nach einigen km dann wieder auf Teer) zum Mittagessen ins 17km entfernte Cervantes. Nach einem ordentlichen Burger 'The Lot' noch einen kurzen Abstecher zum Strand, weil ich kurz zuvor eine BMW 100GS mit deutschem Nummernschild in jene Richtung hab düsen sehen. Der Fahrer entpuppt sich als Pechvogel, der 2 seiner 7 Monate Australientour nach einen Unfall in Cairns verbringen mußte...

Big Sand Dune Nach einer guten Stunde Plauderei geht's die ganze Strandheizerei wieder zurück zur großen weißen Düne bei Lancelin und dann nach einem abschließenden Kaffee wieder zurück ins heimische Perth.

Ein langer aber sehr gelungener Tag geht mit einem wunderschönen Sonnenuntergang rechtzeitig zur Einfahrt in Perth zu Ende :)


 

  • Pinnacles: ca. 17km außerhalb von Cervantes (die letzen 5 km davon auf einer gravel road) liegt eine bizarre Mondlandschaft: im leicht gelblichen Sand stehen hunderte bis zu über mannshohe Natursteinsäulen. Der Eintritt zum Nationalpark und damit des befahrbaren ca. 3km langen Rundweges quer durch dieses bizarre Naturschauspiel kostet A$5/10 (Moped/Auto).

  • Big Dunes: Am Ende von Lancelin liegen einige riesige Sanddünen aus feinstem, strahlend weißem Sand. Wer sich traut, darf sie befahren, oder bucht eine Fahrt in einem Monster-Bus (gelber amerikanischer Schulbus mit Bigfoot-Reifen)

  • Beach-Track: zwischen Lancelin und Cervantes gibt es einen sehr schönen kleinen Track, der zum großen Teil direkt auf dem Strand verläuft. Je nach Gezeitenstand variiert der Schwierigkeitsgrad zwischen einfachem Strandheizen mit 140 auf dem feucht-festen Streifen nahe dem Meer, und recht forderndem Manövrieren auf dem 2m breiten Stück Sand zwischen Ozean und steilen, bewachsenen Dünen.

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updated: 28.2.2000
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