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Reiseführer Das Biest - Honda XR600R

Das Biest - '94er HONDA XR600R - special ;-))

XR600R vorher Eine wahrlich schwierige Entscheidung ist das schon - welches Motorrad kann eine solche Extremtour überstehen? 20Mm über Wellblechpisten, Sandverwehungen, Schotterpisten und Tiefwasserdurchfahrten? Und dann sollte das ganze natürlich auch noch bezahlbar sein - und nicht zu vergessen: die Ersatzteilfrage - 20Mm, da ist schon einiges zu tauschen (wie sich herausstellen sollte weit mehr als erwartet...).

Das Biest nackt... Was liegt näher, als eines der meistverkauften Motorräder Australiens?
Die Honda XR600R.
Natürlich nicht gerade der optimale Packesel - und mit dem originalen 12,5l-Tank auch nicht gerade ein Langstreckenwunder...

Das Biest Aber das läßt sich ja zum Glück alles ändern!
(...nun ja - in gewissen Grenzen zumindest...)

Also hieß es erst mal fleißig basteln und schrauben, um aus einer normalen XR600 das Biest zu machen:

  • 43l Acerbis Tank
  • Zusätzlicher Ölkühler
  • Elektronisches Ölthermometer
  • Aluminium Motorschutz
  • "Tripmaster" (digitaler Fahrradtacho)
  • GPS (nicht daß es wirklich nötig gewesen wäre...)
  • Alu-Koffer samt Kofferträger (Marke Eigenbau - wenn's was taugen soll...)
  • Leichte Motormodifikationen (Bedüsung und ein zweistufiger großflächiger Luftfilter)
  • Acerbis Handschutzschalen (oder wie man sie in Oz nennt: Bark-Busters)
  • kleinere Modifikationen (weil der Tank eigentlich für die alten Modelle konzipiert wurde, und daher viel zu hoch sitzt...)

Reperatur des Rahmenhecks nach den Bungle Bungles, WA Eine solche Beladung ist natürlich nicht gerade im Sinne der Honda-Ingenieure - und wer wie ich die designbedingten Grenzen überschreitet, muß früher oder später dafür die Zeche zahlen - in meinem Falle war's zum Glück spät genug...
Nichts desto trotz - der Rahmen der XR600 ist definitiv nicht für Gepäck ausgelegt (nicht umsonst hat sie keine Zweipersonen-Zulassung).

das Biest nahe dem Lawn Hill National ParkInsbesondere das Rahmenheck ist daher zu schwach für eine solch lange Extrembelastung, wie ich sie auf dieser Tour von ihm abverlangt habe. Um so erstaunter war ich letzen Endes aber, wieviel der Rahmen dennoch mitmachte - abgesehen von einmal Nachschweißen zwischendurch (nach einer etwas extremen Tagestour durch die Bungle-Bungles), hielt der Verstärkung am Rahmenheck und 'leicht' abgefahrener DesertRahmen bis zu meinem Crash am Cape York - dabei zog er sich aber fünf Brüche zu - einer davon sogar im Hauptrahmen...

Mehr Details zum Motorrad selbst gibt's hier.
Wen's interessiert, für den gibt's auch eine Liste all dessen, was das 'Biest' währen der Tour so (ver)brauchte.

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