Qicksearch:
 
 
welcome to Rainer's Australien
www.Outback-Guide.de
Home
Bikes
Guide
Stories
Galerie
Oz-Infos
[+] Länderinfos
[+] Aborigines
[+] Klima
[+] Fahrzeuge / Verkehr
[+] Handy, Funk & Internet
[+] Visum
[–] Uni & Praktikum
  |–[–] Studium in Oz

  |   |– Studium

  |   |– Abschluß

  |   |– Noten

  |   |– Zulassung

  |   |– Gebühren

  |   |– Stippendien

  |   |– Hilfe

  |   |– Visum

  |   |– Reisekosten

  |   |– Unterkunft

  |   |– Links

  |
  |–[+] Praktikum in Oz
  |–[+] Promotion in Oz
 
[+] Literaturtipps
[+] Landkarten
[+] Dictionaries
 
Oz-Links
Suche
Feedback
Allgemeines
 


EtappenlisteSeiten durchsuchen Studium in Australien

 

Das Studium in Australien ist sicherlich eine reizvolle Sache - dummerweise ist es aber keineswegs einfach, sich einen Studienplatz zu ergattern, zumal wenn man keinen Mäzen hat, der einem mal eben zwischen AU$15000 und AU$20000 pro Jahr alleine für Studiengebühren zuschießt...

University of Western Australia (UWA), PerthGrößtes Problem ist vielleicht auch, daß man einfach zu wenig über die ganze Thematik weiß.

Darum habe ich hier einmal ein paar Fakten zusammengefaßt. Eine Ähnliche Auflistung gibt's übrigens auch zu den Themen Praktikum und Promotion in Oz.

Die meisten Informationen auf dieser Seite beruhen allerdings auf Hörensagen.
Besonders danken möchte ich dabei auch Christof, auf dessen FAQ diese Seite basiert.

Solltet ihr also Fehler finden, so gebt mir doch einfach kurz Bescheid ;-)


 

Eine große Hürde ist sicherlich der Vergleich von deutschen und australischen Abschlüssen, denn das australische Bildungssystem entspricht im wesentlichen dem anglo-amerikanischen, hat jedoch seine speziellen Eigenheiten.

Hier zunächst einmal eine Liste der australischen Abschlüsse und deren deutschen Entsprechungen:

Undergraduate Studiengänge:

  • Bachelor (BA): Grundstudium plus 1-2 Semester inklusive einer Abschlußarbeit (i.d.R. 3-3½ Jahre)
    Die meisten Studierenden hören mit diesem Abschluß auf. Teilweise ist das Undergrad Studium eher wie die deutsche Oberstufe.
  • Honors: Erweiterung des Bachelor (plus ½-1 Zusatzjahr mit Vorlesungen und einer wissenschaftlichen Arbeit i.d.R. während des gesamten Jahres; 4 Jahre inklusive Bachelor):
    Nur die besten 30% jedes Jahrgangs werden zum Honors zugelassen. Ein Honors befähigt zum PhD Studium. (Mit 17 Jahren aus der Highschool an die Uni, mit 20 den BA, mit 21 Honors => mit 24 kann man den PhD haben!)

Postgraduate Studiengänge:

  • Graduate Certificate: ein Semester Kurse
  • Graduate Diploma: zwei Semester
  • Masters by Coursework (and Research): 3 Semester. Davon eines Master Thesis (~Diplomarbeit)

Die folgenden Degrees sind auch postgrad, aber rein forschungsorientiert und daher eher mit der deutschen Diplomarbeit oder Promotion vergleichbar:

  • Masters by Research: 4 Semester lange Forschungsarbeit. (Zusammen mit dem zuvor absolvierten Honours in etwa vergleichbar mit einem deutschen Diplom, obwohl in diesem i.d.R. deutlich mehr Grundlagen vermittelt wurden, also kein so hoher Grad an Spezialisierung erreicht wurde, dafür aber auch weniger praktisch gearbeitet wurde - das würde aber natürlich kein 'Master' so akzeptieren, der würde sich eher zwischen einem Diplom und einem Dr. einordnen ;-)
  • Masters by Coourswork: 4 Semester Volrlesungen.
  • PhD: Doktor Titel. 3 Jahre Forschungsarbeit. (Damit i.d.R. deutlich schneller als an deutschen Unis)
    Zulassung: BA mit Honors oder Master. Z.T. werden deutsche Studienabschlüsse als gleichwertig anerkannt. Die Anerkennung liegt jedoch im Ermessen der jeweiligen Uni.


 

Das Studium ist sehr verschult. Dementsprechend aufwendig und gut ist die Betreuung, für die man im Endeffekt auch die hohen Studiengebühren zahlt. Dieser hohe Grad an Unterstützung macht das Studieren natürlich ein wenig angenehmer, fördert aber nicht unbedingt die Selbständigkeit der Abgänger.
Das allem zugrundeliegende Notensystem sind die folgenden Marks (Punkte) und Grades (Noten):

  • 0-49 : Fail (F)
  • 50-59 : Pass (P)
  • 60-69 : Credit (C)
  • 70-79 : Distinction (D)
  • 80-100: High Distinction (HD)

Oft liegt der Durchschnitt um 70 (C). Ein HD zu erreichen ist ziemlich schwierig.


 

  • Das akademische Jahr beginnt Ende Februar (Semester I).
  • Die vorlesungsfreie Zeit (aka Semesterferien) ist kürzer als in Deutschland (Sommer: Anfang Dezember bis Ende Februar. Winter: 1-2 Wochen)

Da die Unis an International Students gut verdienen, sind sie erpicht darauf, ihre Dienstleistung 'Bildung' zu verkaufen.

Daher antworten die Interational Program Offices der Uni's gerne und schnell auf fast jede Frage.
Die Zulassung zum Studium ist daher - bei gesicherter Finanzierung - auch i.d.R. kein wirkliches Problem, zumal die Unis auf die Studiengebühren (genannt: Tuition fees) heiß sind.

Zum Nachweiß der ausreichenden Englischfähigkeit wird üblicherweise ein TOEFL Test verlangt. Übliche Anforderungen liegen bei etwa 550 (=213) Punkten. Artikel zum TOEFL gibt's hier und hier.


 

Als Student muß man in Australien Studiengebühren zahlen. Australier, bzw. die Ausländer, die in den Genuß einer ständigen Aufenthalts-genehmigung (Permanent Residentship) kommen, zahlen, je nach Uni, zwischen Au$4000 und AU$7000 pro Jahr. Für Ausländer hingegen liegt der Satz zwischen AU$10000 und AU$25000 pro Jahr.

Wer also nicht gerade einen Batzen geerbt hat, muß sich ernsthaft überlegen, wie er die 3 Jahre Studium finanzieren kann; Denn, inklusive Lebenshaltungskosten, benötigt man sicherlich mindestens AU$100000-AU$150000 für diese drei Jahre.

Ein willkommener Ausweg aus dieser Misere ist sicherlich ein Stippendium.

Ausnahmen von dieser Regel sind deutsche Unis, die Austausch-programme mit australischen Unis unterhalten. Dann müssen meist keine Studiengebühren bezahlt werden. Allerdings bekommt man dann leider auch unter keinen Umständen einen australischen Abschluß, da diese Austauschprogramme nur auf Semesterbasis ausgelegt sind.
(z.B. haben alle baden-württembergischen Unis Abkommen mit allen süd-australischen Unis wie Adelaide Uni, Uni SA, Flinders).


 

Um die übliche Dauer einer Promotion von 3 Jahren finanzieren zu können, bieten sich, abgesehen von einigen exotischen Stiftungen, im wesentlichen zwei Möglichkeiten:

  • Stippendium der lokalen Uni:
    i.d.R. gibt es an jeder Uni ein gewisses Kontingent an Stippendien für Ausländer. Da die Anzahl dieser Stippendien aber sehr limitiert ist, werden die Auswahlkriterien meist hoch angesetzt (Genaue Information finden sich i.d.R. auf den Seiten der jeweiligen Universität).
    Oft werden diese Stippendien auch bevorzugt an Studenten aus Entwicklungs- bzw. Schwellenländern (insbesondere aus den Asiatisch-Pazifischen Nachbarländern) vergeben. Ein Versuch bei der gewünschten Uni lohnt sich aber allemal.


    Solche lokalen Stippendien beinhalten i.d.R. sämtliche Studiengebühren und eine zusätzliche Unterstützung für Lebenshaltungskosten (Living Allowance) von ca. AU$15000 pro Jahr. Je nach eigener Leistung und Geschick kann noch ein Top-Up von der Uni/Fakultät/Arbeitsgruppe hinzu kommen.
    Da die meisten interessanten Unis aber in Ballungszentren liegen, in denen die Lebenshaltungskosten nicht deutlich günstiger sind als in Deutschland, sollte man sich gut überlegen, ob die so erlangten Mittel wirklich für die Dauer des Studienaufenthalts ausreichend sind.

  • Stippendium des DAAD:
    Stippendium vom DAAD, umfassen i.d.R. Studiengebühren (bis zu einer gewissen Höchstsumme) und einer monatlichen Zahlung für den Lebensunterhalt.
    Infos zum DAAD Stippendium:
    • Es gibt viel mehr Bewerber als Stippendien
    • Folgende Eigenschaften helfen:
      • Schnelles Studium
      • akzeptable Studienleistung
      • Gut begründeter Studienplan
      • Erkennbar gute Organisation des ganzen Vorhabens
    • So aufwendig ist eine Bewerbung gar nicht. Wichtig ist jedoch, daß zwei Gutachter (Professoren) an der deutschen Uni den Antrag unterstützen müssen (was sie i.d.R. auch gerne tun, denn wer sich den ganzen Aufwand macht, der ist alleine schon fast ein positives Gutachten wert - und wenn die Noten dann noch einigermaßen stimmen...)
    • u.U. wird man zu einem 'Auswahlgespräch' nach Bonn eingeladen:
      • Dauer: ca 15 Minuten
      • Kann (muß aber nicht) auch in Englisch sein.
      • Gesprächspartner sind Vertreter des DAAD und Hochschullehrer. (Insgesamt vielleicht 4-6).
      • Die Fragen sind eher allgemeiner Art zum Verlauf des bisheriges und des geplantes Studiums.
    Trotz der hohen Nachfrage ist es jedoch durchaus möglich, auch als "normaler" Student ein Stippendium zu ergattern.

Ein Stippendium vor Ort zu ergattern ist also am lukrativsten, zumindest bei dem momentan so schwachen Euro.

Hier noch einige Listen von Fördereinrichtungen:

P.S.:
Stippendien sind übrigens sowohl in Deutschland als auch in Australien steuerfrei ;-)


 

Wem es zu umständlich ist alles selbst zu organisieren, oder wer sich weitergehend informierne möchet, der kann bei folgenden Adressen fündig werden:

  • College Contact (Dienstleitungen rund ums Thema Studium in Oz, USA und Canada, kostenlose umfangreiche Infos und Links zum Thema)


 

Hat man erst einmal ein Stippendium ergattert, so ist die größte Hürde überwunden. Was noch fehlt ist aber ein Studentenvisum:

Visumklasse 418, Educational

Subklassen (seit 1. Juli 2001):

  • Subclass 572 - Vocational Education and Training (VET):
    Diploma, Advanced diploma, Advanced certificate
  • Subclass 573 - Higher Education:
    Bachelor degree, Associate degree, Graduate certificate, Graduate diploma
  • Subclass 574 - Masters and Doctorate:
    Masters degree by coursework or by research, Doctoral degree
  • Subclass 575 - Non-award Foundation Studies/Other:
    covers foundation, bridging or other courses that do not lead to the award of a degree, diploma or other formal award.

    (Weiter Infos gibts hier)

Bei und nachgewiesenem Studienplatz (was die Zahlung der Studiengebühren voraussetzt) oder einem bescheinigtem Stippendium sollte es aber, abgesehen von den üblichen 6 Wochen Bearbeitungsfrist und Bearbeitungsgebühren (DM340,-) keine weiteren Probleme geben (einen, für die Dauer des Aufenthaltes, gültigen Reisepaß vorausgesetzt...)

Eine kleiner Hürde ist eine Ärztliche Untersuchung (DM210,-) von einem Arzt, der das Vertrauen der australischen Botschaft ('Panel Doctors') besitzt.

(Man kann ein Visum mit Arbeitserlaubnis beantragen, wenn man hier das Studium aufgenommen hat. Erlaubt sind während des Semesters 20h, in den Ferien ohne Beschränkung)

Genauere Informationen (und Antragsformulare) finden sich beim Department of Immigration and Multicultural Affairs (oder auch hier auf meinen Seiten), und beim der Australischen Botschaft in Berlin:

The Australian Embassy
Skills Section
Friedrichstr. 200

10117 Berlin
 

(kurze Beschreibung des Aufenthalts, Dauer, Zweck samt mit DM 3,- frankiertem und an sich selbst adressierten DIN-C4 Rückumschlag zuschicken)

Oder beim Visa-Info-Telefon der Australische Botschaft in Berlin:

Tel: (0190) 24 20 00


 

Der DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) gewährt unter gewissen Umständen einen Reisekostenzuschuß.

Der Zuschuß für Australien betrug zum WS00/01 leider nur noch schlappe DM700,-, was nichtmal für das halbe Ticket reicht...aber besser als nichts ist es allemal.

Der Antrag (samt aller benötigten Unterlagen) muß allerdings mindesten 6 Wochen vor Beginn des Aufenthaltes gestellt werden. Weitere Infos finden sich auch hierzu auf der Webseite des DAAD.


 

Wer über längere Zeit in Australien bleiben will braucht natürlich auch eine Unterkunft.

Falls die Firma keine Übergangslösung organisieren kann empfiehlt sich rechtzeitig in einem Backpacker für mindestens eine Woche zu buchen. Üblicher Weise gibt es erträgliche Wochentariefe, die für ein Bett im 3-8 Mann Schlafsaal so um die AU$60,- bis AU$100,- liegen dürften.

Dann solle man sich vor Ort in den Kleinanzeigen der örtlichen Zeitungen (engl.: "classifieds") nach einem Apartment (ca. AU$100-200 pro Woche) oder einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft (engl: "shared accomondation", ca. AU$ 50-120 pro Woche) umschauen. (Eine Sammlung von überregionalen Zeitungen finden sich hier)

Die sonstigen Lebenshaltungskosten sind in etwa mit denen in Deutschland zu vergleichen.


 

Offizielle Stellen & Vereine:

Organisationen:

Private Seiten:

  • SinOz
    Silke in Australien: Umfangreiche Infos / Erfahrungsbericht zu Praktikum & Studium in Sydney
  • Guide to Sydney
    Jens Lochers Erfahrungen während seines Studiums in Sydney

Komerzielle Seiten:

Stiftungen:


updated: 30.4.2008
 © by R. Rawer '95-'09           Impressum
zurück zur Startseite Seiten durchsuchenBack to Top Etappenliste