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Reiseführer Tipps & Tricks: Schutzkleidung

Vor der Abfahrt von Perth, WAWer auf abgelegenen Pisten in Australien unterwegs ist, der sollte sich Gedanken über die passende Schuztkleidung machen. Bei den sehr unterschiedlichen Temperaturen in den Wüstengebieten des Kontinents muß die Bekleidung sehr flexibel sein: Sie muß sowohl bei 35° im Schatten als auch bei 10° und Regen einsetzbar sein.
Zudem soll Sie auch ausreichenden Schutz im nicht unwahrscheinlichen Falle eines Sturzes Bieten...

Back to Top Enduro Jacke / Hose:

HeinGericke Tuareg Rallye LC JackeFür den Einsatz in Wüstengebieten empfiehlt sich eine Luftige Textilmontur, die möglichst variabel sein sollte. Sie sollte bei hohen Temperaturen möglichst dünn sein, aber dennoch einen ausreichenden Schutz bei Stürzen bieten. Sie sollte für hohe Temperaturen ausreichende Lüftungsmöglichkeiten bieten, aber auch war genug sein, um am frühen Morgen oder bei Regen unterwegs sein zu können.

HeinGericke Tuareg Rallye LC HoseIch habe mich schon bei meiner ersten Tour für eine Tuareg Rallye LC Kombination von HeinGericke entschieden. Sie bietet ein relativ Wasserdichtes, herausnehmbares und sehr warmes Innenfutter. Ohne dieses ist sie eine recht Dünne Offroad-Kombi mit ausreichend Lüftungsmöglichkeiten und vielen Protektoren. Aufgrund der hohen Flexibilität, liegen aber solche Textiljacken bei weitem nicht so hauteng an, wie es beispielsweise gut passende Ledekombis tun. Dementsprechend besteht die Gefahr, daß die eingebauten Protektoren vertuschen und daher im Falles eines Falle(n)s versagen.

Daher empfehlen sich zusätzliche Protektoren aus dem Cross-Sort wie:
Rückenprotektor, Knie- und Ellenbogen Protektoren, Handschuhe, Cross-Panzer oder Safety-Jacket.

Back to TopHelm / Cross-Brille:

UVEX Cross-Helm Gerade für heißere Tage und auch mal langsamere Fahrt im harten Gelände hat ein Cross-Helm gegenüber einem Integralhelm deutliche Vorteile. Der wichtigste ist sicherlich: Viel mehr frische Luft!
Wer einmal in hartem Gelände mitten in der Mittagshitze unterwegs war, bei welche körperliche Anstrengung das bedeutet; dementsprechend ist man froh um jedes Bißchen zusätzlicher Kühlung, wie eben ein luftiger Cross-Helm. Dieser Vorteil kann aber an kalten und vor allem an regnerischen Tagen auch seine Nachteile haben, da man eben der Witterung wesentlich stärker ausgesetzt ist als bei einem Integralhelm.

SCOTT Model 89 Cross-BrilleDa ein Cross-Helm i.d.R. keine Visier besitzt benötigt man eine zusätzliche Cross-Brille, um die Augen vor Schmutz und Fahrtwind zu schützen. Je nach Helm/Brille Kombination können allerdings unangenehme Verwirbelungen im Nasenbereich entstehen. Diese können durch eine kleinen Zusatzschutz aus Plastik, der unterhalb der Brille montiert wird reduziert werden. Er biete gleichzeitig einen zusätzlichen Schutz für das Nasenbein.

Back to Top Rückenprotektor:

Dainese RückenprotektorGerade wenn man alleine unterwegs ist sollte man der Schutzkleidung besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Eine besonders heikle Stelle ist im Falle eines Sturzes das Rückrat. Um es sicher zu schützen eignet sich ein großflächiger Rückenprotektor. Mein Favorit sind dabei die aus dem Hause Dainese. Sie bieten exzellenten Schutz und stützen zusätzlich die Rückenmuskulatur ein wenig, was sich besonders auf langen Strecken positiv bemerkbar macht. Zusätzlich haben sie einen Nierengurt integriert. Ich trage mittlerweile meine "Schildkröte" auf jeder Tour und möchte sie nicht mehr missen – zumal sie sich bei so manchem Sturz schon bestens bewährt hat...

Back to Top Cross-Panzer:

Acerbis Cross-PanzerErgänzung oder auch Alternative zum Rückenprotektor kann ein Cross-Panzer sein. Diese äußerst robusten Plastik-Panzer bieten effektiven Schutz für Oberarme, Schultern, Brust und die obere Rückenpartie. Sie können die entsprechenden Protektoren der Textil-Endurojacke ersetzten und garantieren daß die Protektorenelemente stets an der richtigen Stelle am Körper sitzen.

Auf meiner Outback-Tour 2001 habe ich zum ersten Mal einen solchen Panzer eingesetzt, und war so zufrieden, daß ich ihn weiterhin tragen werde, auch wenn es beim Anlegen der Schutzkleidung dann ein wenig länger dauert. Aber gerade wenn ich alleine auf abgelegenen Routen unterwegs bin, ist mir meine Sicherheit diese kleine Unannehmlichkeit allemal wert...

Back to Top Protektoren:

Dainese Ellenbogen-Protektor Nachdem nun Rücken, Brust, Schulter und Oberarme ausreichend geschützt sind, fehlen nur noch die wohl exponiertesten Regionen des Körpers: Knie und Ellenbogen.
Auch hier sollte man dafür sorgen, daß die Protektoren immer an der rechten Stelle plaziert sind und auch dort bleiben. Dazu empfehlen sich anschnallbare Protektoren, die unter der Enduro Schutzbekleidung getragen werden.

OFO Knie-ProtektorGerade bei den Knie-Protektoren findet man die größten Unterschiede. Je nach Modell umschließt die harte Platikschale das gesamte Gelenk oder bietet nur Schutz für die Kniescheibe. Je mehr der Protektor jedoch schützt desto geringer ist i.d.R. der Tragekomfort. Man muß also seinen persönlichen Kompromiß zwischen Sicherheit und Tragekomfort finden, wobei man darauf achten sollte, daß Scheuerstellen an der Haut unbedingt vermieden werden sollten, da diese wunden Stellen auf längeren Reisen zum ernsthaften Problem werden können.

Back to Top Safety-Jacket:

Dainese Safety-JacketEine Protektoren Alternative sind sogenannte Safety-Jackets wie sie beispielsweise von Dainese angeboten werden. Sie vereinen Protektoren für Brust, Schulter, Rücken, Oberarm, Ellenbogen sowie Nierengurt. Alle Protektoren sind dabei in ein spezielles luftdurchlässiges hautenges Hemd eingearbeitet, was dazu führt, daß die Protektoren sicherer sitzen als es bei getrennten Protektoren der Fall wäre. Von Nachteil kann jedoch sein, daß gerade unter dem enganliegenden Brustprotektor kaum Luft zirkulieren kann, und dieses Jacket gerade bei hohen Temperaturen oder aber im harten Gelände dem Körper keine ausreichende Kühlung bietet. Zudem sind die Brustprotektoren bei weitem nicht so robust wie die eines Cross-Panzers.
Je nach persönlichem Gusto kann aber ein Safety-Jacket durchaus eine interessante Alternative zum Brustpanzer sein und bietet sicherlich vergleichbaren Schutz.

Back to Top Handschuhe:

Cross-HandschuhIm Gelände sollten Handschuhe dünn und gut belüftet sein, um optimalen Halt bei gutem Tragekomfort zu gewähren. Hierzu bieten sich natürlich Cross-Handschuhe ideal an.
Nachteil dieser ist aber, daß sie am Handgelenk enden, und somit keinen Windschutz für den Jackenärmel bieten.

Hein Gericke HandschuheWer also auch längere Etappen in schnellerer Gangart (sprich Fernreisen) plant, der ist besser mit einem Kompromiß mit deutlicher Stulpe beraten. Dann bleibt der Fahrtwind auch bei schnellerem Tempo auf der Piste außerhalb der Jackenärmel.

Damit der Tragekomfort auch bei höheren Temperaturen und bei hartem Gelände erhalten bleibt, sollte man auf Lüftungslöcher auf der Fingerinnenseite achten (wie beispielsweise bei den HiProtect Handschuhen von HeinGericke)

Back to Top Enduro Stiefel:

SIDI AlltrackDen häufigsten Bodenkontakt haben gerade beim Offroadfahren natürlich die Füße, weshalb man sie exzellent schützen sollte. Idealen Schutz bieten dabei MotoCross-Stiefel wie beispielsweise Der SIDI Alltrack. Wichtig bei Stiefeln fürs Gelände ist der Schutz von Zehen, Sprunggelenk / Knöcheln und Schienbein / Wade. Daher sind Cross-Stiefel ein ganzes Stück höher und robuster ausgelegt als sonstige Motorrad-Stiefel. Man sollte nicht vergessen, daß sie auch bei höheren Geschwindigkeiten schließlich zuverlässig vor Steinschlag und Ästen schützen sollen. Gerade der Knöchel sollte auch ausreichend geschützt sein, da gerade im Gelände der Fuß auch einmal unter dem Motorrad zu liegen kommen kann, und der Knöchel dann eine besonders verwundbare Stelle darstellt.

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