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EtappenlisteSeiten durchsuchen Kauf / Miete von Auto / 4WD

 

Toyota Landcruiser 70 Series, Furt auf dem Weg zum  Cape YorkWer träumt nicht davon einmal durch die unendlichen und einsamen Weiten des Kontinents zu fahren? Eben ein richtiges Abenteuer fernab der Zivilisation erleben und das in mitten der genialen Landschaft des fünften Kontinents!

Eine solche Reise will jedoch gut geplant sein: Die richtigen Routen durchs Outback, die passende Ausrüstung und gutes Kartenmaterial natürlich - eventuell auch der passende Reiseveranstalter oder Fahrzeugverleih...
Alternative für Reisende die etwas länger Zeit haben (ab ca. 8 Wochen) ist unter Umständen auch der Kauf eines Fahrzeugs.


 

Gebrauchtkauf:

Ein gebrauchtes Fahrzeug vor Ort zu kaufen dürfte im Zweifelsfall die kostengünstigste Alternative sein. Allerdings wohl auch die mit dem höchsten Risiko.

Am einfachsten dürfte das bei einem normalen PKW sein - typischstes Beispiel hierfür ist sicherlich der beliebte Ford Falcon Station Wagon, der sicherlich als das Standardfortbewegungsmittel aller Backpacker gelten darf. Ein eigentlich typisch amerikanisches Auto: riesiger, unverwüstbarer Motor (meist zwischen 3l und 4l Hubraum) und reichlich Platz für alles was man so zum Reisen braucht. Ein zuverlässiges Alltagspferd eben.
Einen Falcon bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt schon zwischen AU$300 und AU$3000 – also für jeden Geldbeutel etwas dabei...

Ford MavericEtwas schwieriger und vor allem Teurer wird's da schon bei 4WDs. Aufgrund der sehr großen Entfernungen und teils miserablen Pisten des Kontinents macht sich auch bei den robustesten der Gattung der Verschleiß deutlich bemerkbar. Wer also einen 4WD gebraucht kaufen will, sollte sich gut auskennen!
Die beiden Klassiker sind in Australien der Toyota Landcruiser in seinen zahlreichen Varianten und der Landrover.

Wer genau wissen will, was was kostet sollte einen ausgiebigen Blick in die Online Kleinanzeigen (engl: Classifieds) werfen. Die folgenden beiden Webadressen, sind die umfangreichsten in Oz - viel mehr sollte man nicht erwarten:

Nachteil dieser Methode:

  • Man benötigt mindestens eine Woche, um ein Fahrzeug einigermaßen günstig einzukaufen, und alle Formalitäten (Zulassung, Versicherung) zu erledigen. (Die Zulassung und Versicherung ist dabei deutlich weniger umständlich und günstiger als hier in .DE)
  • Beim Verkauf des Fahrzeugs muß ebenfalls Zeit eingeplant werden, und meist ist man dann doch so sehr unter Zeitdruck, daß man keinen annehmbaren Preis erzielen kann und beim Händler endet.
  • Nur wer sich sehr gut mit Fahrzeugen auskennt (am besten natürlich mit dem zu kaufenden Typ selbst) kann bösen Überraschungen (verborgene Mängel) einigermaßen sicher aus dem Weg gehen.

Dünenauffahrt auf der Rigg Road, Simpson DesertEin wenig sicherer ist es dann schon, bei einem Händler zu kaufen und anschließend wieder zu verkaufen - allerdings ist dabei sicherlich ein größerer Verlust einzukalkulieren.
Wer sich gut mit Gebrauchtwagen und ihren typischen Mängeln auskennt und ausreichend Zeit hat, kann in größeren Städten sicherlich manches Schnäppchen machen - man denke nur an die andere Touries, die gleich aufs Flugzeug müssen... :)
Alles in allem aber wohl eher etwas für den Risikofreudigeren.

TIP:
In Australien werden gerade 4WDs hart rangenommen; Nicht umsonst gilt EIN Off-Road-Kilometer genausoviel wie VIER Straßenkilometer! Und Australien hat viele und vor allem harte Pisten... Das Material wird also entsprechen strapaziert und man sollte schon eine ausführliche Testfahrt machen, bevor man sich ein vermeintliches Schnäppchen unter den Nagel reißt.

Links:

Offizielle Tipps & Infos von NSW


 

Neben der beiden großen Tourie-Anbietern Brits und Maui (die auch Wohnmobile vermieten, und mittlerweile zum gleichen Konzern gehören) gibt es noch eine Reihe kleinerer (und feinerer) verleihe.

Die 4WDs der großen Verleiher sind nur rudimentär ausgerüstet (einfacher Wagenheber und Werkzeug dass mit Müh und Not gerade mal zum Radwechsel reicht). Interessante Alternative sind einige kleinere Verleiher, die mittlerweile auch Australienweit operieren...

Vollausgerüstete 4WDs:

Betse Bezugsquelle für vollausgerüstete 4WDs (mit umfangreichem Werkzeug, typischen Verschleißteilen, Bergeausrüstung und Bedarf auch Campingausrüstung), ist die mittlerweile australienweit operierende Firma:
TCC - Travel Car Center

Sie richtet sich gerade an den etwas erfahreneren 4WD-Reisenden, der ganz bewußt in die abgelegeneren Gebiete will, wo er auf sich selbst gestellt, und daher auf gute Ausrüstung angewiesen ist. Gemessen an der im Preis enthaltenen Ausrüstung sind die Preise äußerst moderat. Nach Nahfrage darf man dann auch fast alle Strecken befahren.

4WDs ohne Streckenbeschränkungen:

Toyota Landcruiser 100 Series von 4Wd Hire ServiceWer sich vor Ort selbst um seine Ausrüstung kümmern will (hierfür benötigt man ca. 1-2 Tage zusätzlich!) kann auch auf weniger gut ausgerüstete 4WDs zurückgreifen, die dafür aber mit deutlich günstigeren Mietpreisen locken. Typischer Vertreter hierfür ist:
4WD hire service
Übrigens einer der wenigen Verleiher der australienweit tätig ist und keinerlei Beschränkung bezüglich der befahrbaren Strecken macht!

Agenten:

Gerade wenn man solch günstige kleinere Verleiher sucht kann man auch auf die Hilfe von Agenten zurückgreifen. Diese vermitteln Fahrzeuge kleinerer Vermieter australienweit, kümmern sich um die Abwicklung, können oft sehr konkurrenzfähige Preise anbieten und oft noch Fahrzeuge organisieren, wenn direkt vom Vermieter keine Fahrzeuge mehr zu bekommen sind – also auch gerade etwas für Kurzentschlossene.

Wir haben auf unsere Outback-Tour 2002 sehr gute Erfahrungen gemacht mit:

Getabout OZ
171William Street
Darlinghurst
NSW 2010 Sydne


 

Furt auf dem Weg com Cape YorkDie meißten Vermieter erlauben nur eine sehr eingeschränkte Zahl von Strecken zu befahren. Wenn kein 4WD gemietet wurde bedeutet dies prinzipiell: Kein Schotter! – also auf dem Teer bleiben.
Wer sich offensichtlich nicht daran hält, muß für entstandene Schäden selbst aufkommen (kurze Strecken auf guten Pisten kann man sich aber in der Regel erlauben, da ja auch bei Baustellen oftmals kilometerlange Umfahrungen auf Pisten angesagt sind...).

Aber auch bei den 4WDs bestehen meist starke Einschränkungen: solche Pisten wie das Cape York, die Canning Stock Route oder ähnliches sind meist verboten. Einige der kleineren aber feineren Vermieter haben sich jedoch genau auf diese Kundschaft spezialisiert.
Gutes Besipiel hierfür ist der 4WD hire service und TCC - Travel Car Center.


 

Gerade wenn man plant abgelegene und anspruchsvolle Pisten zu befahren sollte man sich darüber im Klaren sein, daß das Fahrzeug darunter erheblich leiden haben wird.

Verkratzer Lack nach der CanningBei Mietwagen sollte man daher entsprechende Vorsorge treffen und eine Versicherung abschließen. Maximalen Schutz bietet dabei die "full cover ensurance".
Eine solche Versicherung kostet zwar zwischen AU$10 und Au$20 pro Tag, rechnet sich aber schnell, wenn man beispielsweise mit einem neuen Mietwagen die Canning fährt und hinterher ein total verkratztes Fahrzeug abliefert mit einem nominellen Schaden von einigen AU$1000.


 

Folgende Linklisten habe ich zusammengetragen:


 

Tag-Along-Tour auf der CanningEine typisch australische Einrichtung: Ein Tour-Guide fährt vor und ein Haufen 4WDs folgen ihm...
Das Fahrzeug muß in der Regel selbst organisiert werden (manche Anbieten bieten jedoch auch gleich Mietfahrzeuge an).

Oftmals artet das Ganze aber in eine Massenveranstaltung mit recht engem Zeitplan aus. Da man sich um Ersatzteile und einen entsprechend vorbereiteten Wagen selbst kümmern muß, kann man auch gleich ein wenig mehr selbst organisieren und die Tour alleine machen (oder eben mit den 4WD begeisterten, die man unterwegs trifft). Dadurch ist man flexibler und hat wahrscheinlich mehr Spaß.


updated: 12.3.2003
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