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Allgemeines

 

 

 



EtappenlisteSeiten durchsuchen Route N11: Cape York
Bypass Road

 

Entfernung: 1006km
Reisedauer: 2-4 Tage
Strecke: Pajinka (Cape York) => Somerset => Lockerbie => Bamaga => Jardine River Crossing => Jardine River Ferry => Eliot Falls => Fruit Bat Falls => Heathlends Ranger STN => Archer River RH => Coen => Musgrave => Laura => Lakeland => Mount Carbine => Mount Molloy => Julatten => Cairns




MudMap: Cape York: Bypass Road


 

Furt am Pascoe River, Iron Range NP, QUECape York - eine der härtesten Pisten Australiens. Man könnte meinen, jeder Australier der was auf sich hält müsse diese Piste mindestens einmal gefahren sein. Selbst auf der breit ausgebauten Umgehung, auf der sogar ganze Reisebusse den mit Wellblech übersäten Weg ans Cape wagen, ist es eine dreitägige Tortur für Mensch und Material - am Ende der Piste in Bamaga muß fast jeder zweite Wagen in die Werkstatt.

Telegraph Road Wer nicht die Umfahrungen sondern den halsbrecherischen 'Telegraph Track' wählt, wird mit faszinierendem Busch, einem wahrlich nicht gerade leichtem Track und viel viel Wasser belohnt.
Für den echten Biker heißt der Telegraph Track genaugenommen drei Tage nasse Füße und viel Umladerei - denn selbst in der Trockenzeit können hier Furten teilweise noch gut 80cm tief sein.

Wer den Materialaufwand und drei Tage Durchrüttelei bis ins Mark nicht scheut, wird am Kap mit einer wunderschönen tropischen Küstenlandschaft belohnt, und der echte Offroad-Fan kommt hier allemal auf seine Kosten - wie es auch läuft, nach diesem Trip hat man viel zu erzählen...


 

Telegraph Track, Cape York, QUREDie alten Abschnitte des Telegraph Tracks sind ein Mekka für alle Offroad-Freaks. Haarige Furten, Brücken, die nur aus ein paar morschen Baumstämmen bestehen und Verschränkungen die bald zeigen, wie geländetauglich das eigene Fahrzeug denn nun tatsächlich ist, stehen hier auf der Tagesordnung.

Rainer am Cape York, QUE Pajinka (Cape York) ist der nördlichste Punkt des australischen Kontinents. In der Umgebung liegen wunderschöne einsame tropische Strände, an denen einige schnucklige Campingplätze sowie Tourist Resorts verstreut liegen. Das Campen in der vordersten Reihe am weißen Sandstrand sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen - auf jeden Fall ist es wert ein zwei Tage in diesem kleinen Paradies auszuspannen, bevor man sich wieder auf die drei harten Pisten-Tage des Rückwegs macht...

Abendstimmung am Cape York, QUE Seisia ist ein kleines Städtchen, in dem man gut die Vorräte auffrischen kann. Der örtliche Campingplatz direkt am Strand ist angenehm, aber bei weitem nicht so idyllisch wie beispielsweise Punsand Bay.
In der Nähe vom Flugfeld bei Bamaga finden sich einige Flugzeugwracks im Busch.
Von den Sumerset Ruinen bis zum Sheridan Point führt ein 5km langer Track teilweise direkt über den Sandstrand (man sollte ihn möglichst nicht bei Flut befahren) - ein kleiner Abstecher der durch wunderschönen Regenwald und über makellose Strände führt.

Eliot Falls, Cape York, QUEAn den Elliot Falls (Twin Falls), die etwa 7km von der Bypass Road auf dem Old Telegraph Track liegen, gibt es einen schönen Campingplatz inmitten des Buschs des Capes. Das kristallklare Wasser unterhalb der Wasserfälle bietet eine willkommene kühle Abwechslung am Ende eines langen Cape York Tages.



Fruitbat Falls, Cape York, QUEAn den Fruitbat Falls gibt es keine Campingmöglichkeiten, jedoch eignen sie sich vortrefflich für eine kleine Pause am Wegesrand. Sie liegen gerade mal 1km abseits der Bypass Road und ihre Zufahrt ist gut gewartet. Ein kleiner Spaziergang entlang der relativ breiten Fälle ist eine willkommene Abwechslung auf der kräftezehrenden Fahrt zum Cape.

Die Split Rock Gallery nahe Laura bietet eine große Anzahl von guterhaltenen Felsmalereien der Aborigines.

Bucht nahe Port Douglas, QUE Das Endziel Cairns ist nicht nur eine Touristenfalle, sondern auch das Tor zum Great Barrier Reef. Wer hier nicht die überwältigende Farbenpracht der Unterwasserwelt des 'größten Lebewesens der Welt' bewundert, ist selbst schuld. Die Stadt bietet ansonsten alles, was der Tourist von heute wünscht und bietet täglich hunderte von Touren ans Riff und ins Umland an: Vom Tauchen hin bis zum geführten 5-Tage Motorrad-Trip hinauf zum Cape York.


 

  • Bamaga - Coen: 1-2 Tage, 452km (via Bypass Road)
  • Coen - Cairns: 1-2 Tage, 554km (via Bypass Road)

 

T/O Richtung Old Laura, QUE April bis November.

Im australischen Winter ist die Piste allerhöchstens mit Amphibienfahrzeugen passierbar - jeder noch so kleine Graben wird dann zum unüberwindbaren Hindernis inmitten des Lehmschlamms der theoretisch vorhandenen Piste.
(weiter Infos zu Reisezeit und Klima finden sich hier)


 

  • Bamaga - Archer River RH: 387km (via Bypass Road)
  • Archer River RH - Coen: 65km
  • Coen - Musgrave: 106km
  • Musgrave - Hann River RH: 61km
  • Hann River RH - Laura: 75km
  • Laura - Lakeland: 66km
  • Lakeland - Mt Carbine: 115km
  • Mt Carbine - Cairns: 131km

  • Abstecher Elliot Falls (Twin Falls): 7km (pro Richtung)

 

Telegraph Road, Cape York, QUE

  • HEMA Maps:Cape York
    (1:1Mio, Cairns, Cape York, Mitchell River)
  • AUSLIG: 1:1Mio oder 1:250000



 

Navigation: Einfach
Empfohlene Hilfsmittel:

Kompaß, Hema-Karte



 

    Wellblech auf den Bypass Roads der Telegraph Road, Cape York, QUE
  • Bamaga - Laura (auf Bypass Roads): Relativ breit ausgebaute Piste, allerdings wegen des hohen Verkehrsaufkommens übelstes Waschbrett und damit ein andauernder Härtetest für das Fahrwerk und die Insassen (bis 40cm wattiefe).

  • Laura - Cairns: Einfach (Teerstraße)




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Vorsicht Krokodile !!!

Man sollte sich hier dreimal überlegen, in welchem Fluß man ein Bad nehmen will. Es werden in Australien wohl mehr Menschen von Krokodilen als von Haien angegriffen...

Furt am Jardine River, Cape York, QUE Der Jardine River ist der Inbegriff der Bezwingung der härtesten Piste Australiens. Einst gab es hier nur eine Furt bzw. ein paar LKW-Schläuche, auf denen man übersetzten konnte...
Um diese Furt über den Jardine River ranken sich viele Geschichten - viele Geländewagenfahrer behaupten, sie passiert zu haben - der eine sagt, sie wäre problemlos zu meistern - der andere hat Schauermärchen auf Lager.
Tatsache ist, daß sie passierbar ist - Tatsache ist aber auch, daß der Untergrund aus einer Sandbank besteht, die sich von Woche zu Woche verändert. Tatsache ist auch, daß man mit mindestens 1m Wasserstand rechnen sollte. Und vor allem sollte man nicht vergessen, daß es im Jardine River Krokodile gibt!
Vom Durchwaten ist abzuraten - alleine schon wegen der Strömung. Wenn die Einheimischen hier ein Fahrzeug bergen müssen, wird am Ufer zum Schutz vor den unangenehmen Echsen üblicherweise eine Wache mit Gewehr aufgestellt.

Fähre über den Jardine River Man sollte sich daher überlegen, ob man nicht doch die Fähre 10km westlich nehmen möchte. Die ist zwar alles andere als billig, aber wenn man die Kosten als Eintrittskarte für die paradiesischen Strände des Cape Yorks sieht, wird vieles relativ.
Die Furt sollten nur wirklich erfahrene Offroad-Fahrer riskieren - und dann auch nur im Team mit mindestens zwei Fahrzeugen...

Ein Bergung eines abgesoffenen Fahrzeuges ist übrigens durchaus möglich - es gibt dafür in Seisia Experten - aber die sind alles andere als billig und eine halbe Tagesreise entfernt...


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  • Cape York: Telegraph Track

  • Tag 97: Punsand Bay – Seisia
  • Tag 98: Seisia – Elliot Falls
  • Tag 99: Elliot Falls – Coen
  • Tag 100: Coen – Cairns
  • Tag 101: Cairns

  • Story 5: Cape York

updated: 6.3.2000
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