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EtappenlisteSeiten durchsuchen Route Z16: Strzelecki Track

 

Entfernung: 472km
Reisedauer: 1-3 Tage
Strecke: Innamincka => Moomba => Mount Hopeless => Lindhurst






MudMap: Strzelecki Track


 

Oodnadatta Track, SADer Strzelecki Track ist neben dem Oodnadatta Track und dem Birdsville Track eine der bekanntesten und meißtbefahrensten Pisten des Kontinents. Aufgrund des hohen Verkerhrsaufkommens sind allerdings alle drei mittlerweile so gut ausgebaut, daß es sich nur noch um breite Wellblechpisten, ohne großen Anspruch an das fahrerische Können. Allerdings gibt es einige Alternativen zu diesen ausgefahrenen Strecken, die fahrersich anspruchsvoller und ein wenig weiter ab der ausgetretenen Fade liegen...


 

Von Lyndhurst Richtung Norden bietet sich der Birdsville Track an der in etwa gleich gutem Zustand ist wie der Strzelecki Track.

Von Leigh Creek / Copley aus kann man auch durch die Gammon Ranges das erste Viertel des Strzelecki Tracks umfahren. Die Piste ist ebenfalls in gutem Zustand, landschaftlich jedoch sicherlich interessanter als dieser erste Teil des Strzelecki Tracks.
Alternative hierzu ist die Südschleife des Strzelecki Tracks, die ebenfalls durch die Ausläufer der Gammon Ranges führt.

In der Gegend der Strzelecki Desert gibt es eine Vielzahl von mehr oder weniger anspruchsvolleren Alternativen zum breiten Strzelecki Track. Zum einen den alten Teil, der anspruchsvoller an Mensch und Material ist und natürlich den Bore Track.


 

Der Strzelecki Track durchquert zunächst von Lyndhurst aus das karge Umland der Gammon Ranges bis er dann auf halbem Weg auf die Strzelecki Desert trifft, die er dann bis Innamincka durchquert.

Tankstelle von Marree, SAMarree ist ein kleiner Ort, der aus wenig mehr als aus einem Laden und einer Tankstelle besteht. Hier endet der Highway 83 und spaltet sich auf in den Oodnadatta Track und den Birdsville Track. Einst verlief hier die Bahnlinie des Legendären Gahns, doch diese wurde Mitte der 70er Jahre weit nach Westen verlegt. Nur zwei Jahre nach ihrer Gründung 1883 wohnten hier immerhin gut 600 Menschen, denn Marree war lange Zeit das Ende der Eisenbahnstrecke und somit Hauptumschlagspunkt für jährlich gut 50000 Stück Vieh.
Historisches Kamellager in Marree, SA Kamelkarawanen transportierten Güter von hier bis hinauf zum entlegenen Gulf of Carpentaria. 1910 war das Städtchen Heimat von 60 afganischen Kameltreiberfamilien und somit Stützpunkt für gut 1500 Kamele.
Heute erinnert gegenüber der Tankstelle noch eine Nachbildung eines Kamelstalls und ein kleines Heimatkundemuseum an die vergangenen Glanzzeiten der Siedlung.

Lyndhurst ist wenig mehr als eine Tankstelle inmitten vom Nirgendwo und markiert den Abzweig des Strzelecki Tracks vom Highway 83. Noch ein paar Kilometer weiter und auch das letzte Stückchen Teer findet auch sein staubiges Ende.
5km weiter Richtung Marree finden sich die orche cliffs and quaries, ein kleiner Steinbruch in denen Aborigines einst Ocker abbauten und es bis zum hohen Norden tauschten.

Alter Bahnschwellen am Wegesrand, Coppley, SALeigh Creeks South / Coppley: Hier konnten sich die die Behörden nicht entscheiden, welches denn nun die ursprünglich geplante Siedlung war - daher gibt es hier mitten im Niemandsland zwei kleine Siedlungen, die gerade einmal 6km voneinander entfernt sind. Beide bieten Tankstelle und Einkaufsmöglichkeit; während Leigh Creek South eher ein Tourist Resort ist, gibt es in Coppley auch eine Werkstatt.

Dog Fence, QLG; Quelle: Axel Preuss106km östlich von Lindhurst durchquert man den berühmten Dog Fence.
Ein unscheinbarer Maschendrahtzaun, der aber das längste von Menschenhand erbaute Bauwerk ist. Er ist zwischen 1,5 und 2,5m hoch, und erstreckt sich über 5400km von der Jimbour an der Goldcoast in Queensland bis nahe von Ceduna in South Australia. Er soll die großen Schafherden South Australias (Sheep Country) Dog Fence, QLD; Quelle: Axel Preussvor Dingos schützen und wird noch immer ständig patrouilliert und gewartet. (Zwei gemeinsam jagende Dingos können innerhalb nur einer Nacht weit über ein Dutzend Schafe schlagen).
Teile des Dog Fence sind bis zu 100 Jahre alt. Bis 1980 war er auf die stattliche Länge von 8614km angewachsen, bevor er dann auf die heutige Länge reduziert wurde.
(Bilder: Axel Preuss)

Gammon Ranges, SADie Gammon Ranges sind die Verlängerung der Flinders Ranges. Im Gegensatz zu den ihnen sind sie jedoch deutlich schwerer zu befahren. Landschaftlich ähneln die Gammon Ranges den Flinders Ranges, sind aber noch ein wenig kantiger, da noch nicht ganz so sehr von der Erosion geschliffen wie ihre beliebteren Verwandten.

Innamincka, SAInnamincka ist ein kleiner Handelsposten inmitten der unwirtlichen Wüste am Rande der Simpson Desert. Doch trotz der vermeintlichen Unwirtlichkeit der Landschaft, trifft man hier immer wieder auf 4WD mit Bootsanhängern und Angelausrüstung, denn wenn die umliegenden zahlreichen kleinen Seen Wasser führen, dann bieten sie ideale Angelbedingungen (zumindest wenn man den zahlreichen Vertretern der Gilde glauben schenken darf...)

Der Dig Tree liegt 70 Pistenkilometer nordöstlich von Innamincka auf dem Gebiet der Nappa Merrie Stn. Der unscheinbare Baum birgt eine der großen Tragödien der Geschichte weißer Entdecker des Kontinents:
Burke waren mit der größten und am besten ausgerüsteten Expedition 1860 aufgebrochen um das Geheimnis des Zentrums Australiens endgültig zu lüften und einen Weg bis zum Golf von Carpenteria zu finden (und nebenbei das vom Staate South Australia ausgesetzte Preisgeld für die erste Durchquerung des Kontinents von £2000 einzusacken). Leider war er aber kein besonders guter Forscher und sich keineswegs der Gefahren der Wüste bewußt.
Strzlecki Desert, SAAn der Grenze der damaligen Zivilisation legte er ein Depot an und ließ einen Großteil seiner Mannschaft und Ausrüstung hier zurück um mitten im Sommer die 1100km bis zum Golf zu laufen (insofern einer der ersten störrischen Touristen, der sich mit der australischen Wüste anlegen mußte...).
Seine restliche Mannschaft warteten über zwei Monate auf ihn, Wills, Grey und King bevor sie sich entschlossen die vier als verschollen aufzugeben und zurück nach Süden zu ziehen. Zuvor vergruben sie aber unter dem markanten Baum noch einige Vorräten und schnitzen die Worte "DIG 3FT N.W. APR. 21 1861" ins Holz.
Lagerfeuer am Montkeleary River, SA Nur einen lausigen halben Tag später erreichten die vier jedoch unverrichteter Dinge den Treffpunkt. Immerhin waren sie bis an den Mangrovengürtel des Golfs vorgestoßen. Auf dem gefährlichen Rückweg war bereits Grey nahe der Coogie Lakes von Aborigines erschlagen worden. Burke und Wills fanden wenig später ihren Tod. Einzig King wurde von Aborigines aufgenommen und versorgt, bis er von Howitt gefunden wurde...
Diese Rettungsexpeditionen, die losgezogen waren um die vier Abenteurer zu finden waren es dann, die das Zentrum des roten Kontinents tatsächlich erforschten.

Cordillo Downs Rd. SACoongie Lake ist ein typischer Vertreter seiner Art. Der Track dort hin (106km von Innamincka aus, siehe auch Westprint: Innamincka and Coonggie Lakes Map) soll sehr sandig und recht anspruchsvoll sein aber vor Ort wird man für alles mit einer verzauberten Flora und Fauna belohnt – vor allem die Vogelwelt soll hier faszinierend sein.


 

Der Strzelecki Track wie auch der Strzelecki Creek sind nach Graf Strzelecki, einem in Polen geborenen recht exzentrischen Forschungsreisenden benannt, obwohl dieser nicht wirklich mit dem Track in Zusammenhang steht.

Ursprünglich war der Strzelecki Track, wie so viele Tracks im Zentrum des Kontinents, eine Route für Fiehtriebe. Sie führte von Lyndhurst an den Gammon Ranges entlang über Innamincka und der Arrabury Stn. vorbei bis zur Windorah-Birdsville Road.

Sonnenuntergang, SAEntdeckt und benannt wurde der Creek von Charels Sturt 1845, einem der berühmtesten Entdecker Australiens. Er benannte den Creek nach Paul Endmund de Strzelecki, einem Geologen, der behauptete als erster Europäer gewesen zu sein, der den Mt. Kosciusko, den höchsten Berg Australiens, erstiegen zu haben. Sturt befand sich zu diesem Zeitpunkt gerade auf dem Rückweg von einer seiner großen Expeditionen, die den legendären Inlandsee des Kontinents finden sollte – bei dieser Mythe handelt es sich jedoch um den Lake Eyre, einen riesigen Salzsee, der seit dem die Weißen den Kontinent betreten haben gerade zweimal wirklich nennenswert Wasser führte; kein Wunder also, daß so viele Expeditionen verzweifelt nach diesem sagenumwobenen Paradies gesucht haben und nur lebensfeindliche Einöde vorfanden...

Den Grundstock des Strzelecki Tracks legte jedoch ein anderer: Harry Redford stahl kurzerhand eine 1000köpfige Herde vom Land der Bowen Downs Stn. und trieb sie mitten durch das unerkundete Land des südöstlichen South Australias bis nach Adelaide. Beinahe wäre er damit durchgekommen, wäre da nicht ein unverwechselbarer Bulle unter seinem Diebesgut gewesen. Er wurde zum Gericht nach Roma gebarcht, wo die Richter so beeindruckt von seiner Leistung als Viehtreiber waren, daß sie ihn unter großem Protest der Öffentlichkeit kurzerhand freisprachen. Seither ist Redford einer der berühmtesten Viehtreiber des Kontinents – eine Geschichte, wie sie wohl nur in Australien stattfinden kann...


 

  • Marree - Lyndhurst: 1h (Piste)
  • Lyndhurst - Corner Store: 1Tag (Piste)
  • Lyndhurst - Arcaroola: ½-1Tag (Piste)
  • Lyndhurst - Innamincka: 1Tag (Piste)
  • Lyndhurst - Innamincka (via old Strzelecki Trk): 1-2Tage (Piste)

 

Bore Track, SAApril - Oktober

Die beste Reisezeit ist auch hier der australische Herbst und Frühling. Im australischen Sommer wird es hier unerträglich heiß, und jede Bewegung wird zur Qual.
Im australischen Winter hingegen kommt es im gesamten Red Center zu sintflutartigen Regenfällen, welche die Pisten schnell tagelang in eine unpassierbare Schlammwüste verwandeln.
(Weitere Klimainfos finden sich hier)


 

  • Marree - Lyndhurst: 80km (Piste)
  • Lyndhurst - Corner Store: 435km (Piste)
  • Lyndhurst - Arcaroola: 291km (Piste)
  • Lyndhurst - Innamincka: 472km (Piste)
  • Lyndhurst - Innamincka (via old Strzelecki Trk): 443km (Piste)

 

  • Westprint: Birdsville and Strzelecki Track
    (1:1Mio, Peoppel Corner, Birdsville, Haddon Corner, Durham Downs, Tibooburra, Arkaroola Village, Lyndhurst, Marree, ab 4. Auflage mit GPS Daten)
  • HEMA Maps: Outback New South Wales
    (1:1,25Mio, Innamincka, St George, Wellington, Wagga Wagga, Pinnaroo, Barmera)

  • AUSLIG: 1:1Mio oder 1:250000

 

Navigation: Einfach
Empfohlene Hilfsmittel:

Karte, Kompaß



 

  • Marree - Lyndhurst: Einfach (Piste)
  • Lyndhurst - Corner Store: Einfach (Piste)
  • Lyndhurst - Arcaroola: Einfach (Piste)
  • Lyndhurst - Innamincka: Einfach (Piste)
  • Lyndhurst - Innamincka (via old Strzelecki Trk): Mittel (Piste)

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Keine.


updated: 1.1.2002
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